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Der Übergang zu Lösungen mit niedrigem GWP

Regulatorisches Umfeld

Umweltbelange im Zusammenhang mit dem Klimawandel und dem Abbau der Ozonschicht haben zur Entwicklung von immer neuen globalen und regionalen Vorschriften geführt. Diese Vorschriften hatten erhebliche Auswirkungen auf Kältemittel, Schaumtreibmittel und andere Spezial- und Arbeitsflüssigkeiten in einer Vielzahl von Anwendungen.  

Diejenigen, die mit diesen Produkten arbeiten, sollten die aktuellen Vorschriften, Codes und Standards ihres Landes einsehen, um eine ordnungsgemäße Einhaltung sicherzustellen.

Ein Großteil des heutigen regulatorischen Umfelds hat seinen Ursprung im Montrealer Protokoll mit Stoffen, die zum Abbau der Ozonschicht führen¹ (auch bekannt als Montrealer Protokoll). Das 1987 verabschiedete Montrealer Protokoll ist ein internationaler Vertrag zum Schutz der stratosphärischen Ozonschicht durch die Einstellung der Herstellung von ozonabbauenden Stoffen. Dieses Protokoll schreibt die schrittweise Einstellung von Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKWs) und teilhalogenierten Fluorchlorkohlenwasserstoffen (HFCKWs) vor.

Im Rahmen dieses Vertrages wurden die FCKWs weltweit ausgemustert. Schließlich zielt der Vertrag darauf ab, den FCKW-Verbrauch bis 2020 um 99,5 % unter das Basisniveau von 1987 zu senken, wobei bis 2030 ein vollständiger Ausstieg aus der Herstellung von HFCKW erfolgen soll. Seit der Ratifizierung des Vertrags haben das Kigali-Amendment² und die daraus resultierenden regionalen Vorschriften den Geltungsbereich des Montrealer Protokolls auf die Reduktions- und Phase-Down-Zeitpläne für teilhalogenierte Fluorkohlenwasserstoffe (HFCs) erweitert.

Zeitpläne und Implementierungen für die schrittweise Einstellung von HFCKWs

Sobald die HFCKW-Produktion aufgrund regulatorischer Anforderungen eingestellt wird, können rückgewonnene Produkte und verfügbare Bestände eine längere Zeit die weitere Nutzung im Ersatzteilmarkt ermöglichen. Es ist wichtig, die lokalen Vorschriften Ihres Landes für Ausstiegspläne und Gesetze über die weitere Verwendung, den Verkauf und den Umgang mit HFCKW-Kältemitteln und anderen Produkten zu beachten, da dies von Land zu Land unterschiedlich ist.

The Chemours Company bietet ein Portfolio an Kältemitteln, Spezialflüssigkeiten und Brandschutzmitteln auf Basis von HFCs, die nicht ozonabbauend sind.

Verstärkter Fokus auf Treibhausgase

Der Zeitrahmen für die Umsetzung des Kigali-Amendment zur schrittweisen Einstellung der Verwendung von HFCs ist von Land zu Land unterschiedlich. Mehr als 120 Nationen haben das Amendment³ ratifiziert und sich den Zielen verpflichtet.  Um diesen längerfristigen Vorschriften gerecht zu werden, hat Chemours eine neue Generation von Opteon™ Kältemitteln mit geringem Treibhauspotenzial (GWP), Hydrofluorolefin-Basis (HFO), Schaumtreibmitteln, Spezialflüssigkeiten und Arbeitsflüssigkeiten für das Wärmemanagement entwickelt.

¹https://www.undp.org/content/undp/en/home/sustainable-development/environment-and-natural-capital/montreal-protocol.html
²https://ozone.unep.org/kigali-amendment-implementation-begins
³https://kigali-amendment.openclimatedata.net/
https://ec.europa.eu/clima/policies/f-gas/reporting_en
https://www.epa.gov/snap
https://ww2.arb.ca.gov/news/california-acts-limit-powerful-climate-changing-chemicals
https://www.meti.go.jp/english/press/2018/1024_002.html
https://www.canada.ca/en/environment-climate-change/services/air-pollution/issues/ozone-layer/depleting-substances-halocarbon-alternatives-regulations.html